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Assassin's Creed Origins

Assassin's Creed Origins

Historische Figuren wie etwa Cleopatra werden ebenfalls in der Storyline auftauchen, wie zum Beispiel schon Leonardo da Vinci bei Assassins Creed 2 oder Karl Marx bei Syndicate. Als Hauptcharakter Bayek wird man im Kampagnenmodus den Ursprung des Assassin’s Ordens erkunden, die Pyramiden von Gizeh besichtigen oder auf dem Pferd durch die Wüste reiten.
Im Vergleich zu seinen Vorgängern spielt Origins in einer Open-World, die komplett ohne Ladezeiten auskommt. Die Entwickler haben dafür das antike Ägypten im großen Stil nachgebaut und viele verschiedene Elemente integriert, um das Reich so lebendig wie möglich zu gestalten. Vor der Handlung haben beispielsweise unabhängige Personen einen eigenen Tagesablauf oder beheimatete Tiere wie Nilpferde und Krokodile interagieren miteinander sowie mit Menschen.
 

Die Spielwelt kann per Fuß, Pferd, Kamel, Boot oder auch mit dem neusten Feature, dem Adler, erkundet werden. Da es bei Origins nur einen Kompass geben wird und keine Mini-Map, ist der tierische Begleiter das wichtigste Entdeckungstool. Ähnlich wie Bran bei Game of Thrones schlüpft man in die Haut des Vogels und kann diesen überall hin navigieren.

Das Team von Ubisoft Montreal, das auch für Assassin‘s Creed Black Flag verantwortlich war, hat die letzten vier Jahre an Origins gearbeitet und ein neues Spielprinzip implementiert. Der zehnte Ableger der Serie ist der erste, der als „Action-Rollenspiel“ betitelt wird und RPG-Elemente wie ein Erfahrungs- und Inventarsystem enthalten wird. Der Hauptcharakter Bayek kann dann maximal Stufe 40 erreichen und bekommt mit steigendem Level neue freischaltbare Fähigkeiten, Rüstungen und Waffen. Diese sind in einen Talentbaum unterteilt, wo man seine Assassinen individuell ausrichten kann.

Die Skills sind in drei Klassen unterteilt: Jäger, für besseren Fernkampf mit dem Bogen und Sammelgeschick, Krieger, für erhöhte Nahkampffähigkeiten und letztlich die Seher-Spezifizierung, die das Schleichen verbessert. Es besteht aber auch die Möglichkeit aus Bayek einen Allrounder zu machen und den Talentbaum in alle Richtungen gleichmäßig auszubauen. Des Weiteren finden sich im Inventarsystem, ähnlich wie bei World of Warcraft, verschiedene Kleidungsstücke und Waffen, die jeweils eine besondere Bedeutung für den Spielverlauf haben. Zudem haben diese Gegenstände unterschiedliche Seltenheitsgrade, die von gewöhnlich bis legendär gehen.

 

Die letzte große Neuerung bei Origins ist das überarbeitete Kampfsystem, das abwechslungsreiche, spannende aber auch schwierige Auseinandersetzungen liefert. Darüber hinaus gibt es noch den altbewährten Schleichangriff. Dieser ist nach wie vor die effektivste Methode, seine Gegner zu besiegen.
 

Kämpfe in Origins basieren nun auf einem Hitbox-System, was heißt, das gegnerische 3D-Modell ist in mehrere Teile (z.B. Kopf, Brust, Bauch, Beine, Füße) gegliedert, wie man es aus klassischen Ego-Shootern kennt. Gegner besitzen ebenfalls eine individuelle Lebensanzeige - basierend auf deren Level. Zu Beginn des Spiels wird es also kaum möglich sein, sich mit mehreren Level 20- oder Level 30-Gegner anzulegen.


Wer sich gerne im 1vs1 beweist, kann sich über Bosskämpfe bzw. Endgegner freuen, die auch an klassische MMORPG erinnern. Dafür steht im antiken Ägypten eine Gladiatorenarena zur Verfügung, in der man vor großem Publikum besser nicht den Fokus auf den Gegner und andere Fallen verlieren sollte. Ansonsten bedankt sich der Löwe wahrscheinlich für sein Mittagessen.

Schlussendlich ist Assassin’s Creed Origins ein mutiger Schritt in eine neue Richtung, das Franchise weiter zu entwickeln und das Potential weiter auszuschöpfen. Da das ursprüngliche Flair der Serie nicht komplett verloren geht, dürften auch eingefleischte AC-Fans ihre Freude an Origins haben.

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