OMD, oder Orchestral Manoeuvres In The Dark, wie der volle Name der Band lautet, werden 1978 in Liverpool von Paul Humphreys, Andy McCluskey und Paul Collister gegründet und schaffen schon knapp zwei Jahre später mit ihrer Hit-Single "Enola Gay" den Sprung in die oberen Regionen der Charts.
Neben Bands wie Human League, Soft Cell, Ultravox oder Depeche Mode gehören OMD zum Feinsten, was die britische New Wave-Cuisine in jenen Tagen auf der Speisekarte führt. Und selbst noch Jahre später sind Songs wie "Electricity" oder "Maid Of Orleans" ein erfrischend zeitloses Labsal.
Wie bei vielen Bands jener Zeit, so liegen auch die Wurzeln von OMD in der von Punk los getretenen "Do It Yourself"-Mentalität. Auch Humphreys und McClusky, die schon zu Schulzeiten miteinander spielen, tingeln auf der Suche nach dem großen Wurf von einer Band zur nächsten, bis sie sich zu OMD zusammen schließen. Ihre erste Single "Electricity" erscheint bei Tony Wilsons Factory-Label, wo auch Joy Division ihre am Existentiellen kratzenden Platten veröffentlichen.
2007 findet dann überraschend das Comeback in alter Besetzung statt: schon im Jahr zuvor finden die Fans auf der offiziellen OMD-Homepage eine Ankündigung für etwaige Tourpläne Ende des Jahres.
Im Rahmen der Night Of The Proms-Tour treten OMD in einigen europäischen Städten mit 72-köpfiger Orchesterbegleitung auf. Im Herbst erscheint in England eine Neuauflage des '83er Albums "Dazzle Ships", 2007 kommt auch dem OMD-Debütalbum "Architecture & Morality" diese Ehre zu Teil, ergänzt um die DVD-Beilage "Live At Drury Lane" ihres London-Konzerts von 1981.
Die Nostalgie kommt zum richtigen Zeitpunkt: Auch hierzulande spielen