Mitte der 80er wurde die Welt von einer riesigen a-ha-Woge überollt, a-ha selbst wurden von dieser Woge überrumpelt. Die Radiostationen spielten den Song „Take on me“ rauf und runter, und so ziemlich jeder weiblicher Teenager fand „den Morten schrecklich süß“. Poster hingen in sämtlichen Jugendzimmern, jedes Teeniehandgelenk war von Lederarbändern geziert, jede Mutter musste sich damit arrangieren, dass die Tochter es fortan vorzogen sich die Jeans zu zerschneiden und mit der Nagelpfeile für den letzten Schliff an der perfekten a-ha-Hose sorgte. Sicherlich war „Take on me“ und die weltweite Hysterie notwendig, um die Welt auf a-ha aufmerksam zu machen, allerdings muss erwähnt werden, dass a-has wirkliches Potential in dieser Zeit unterschätzt wurde. a-ha gerieten schnell in die Mühlen der Medien und wurden aufgrund ihres Karrierestarts oft auf die Stufe Boyband/One-Hit-Wonder reduziert.
Auch die zweite Single; „The sun always shines on tv“, mit seinem kritischen, tiefgründigen Text und dem voluminösen Orchester änderte trotz seines musikalischen Anspruchs hieran nichts. a-has weiterer Werdegang war, nach der anfänglichen Euphorie, stark davon geprägt dieses Image wieder loszuwerden. Leider gelang es ihnen nicht wirklich.
Nach dem Album „Memorial Beach“ im Jahre 1993 wurde es still um a-ha, die mit Recht als eine der erfolgreichsten Bands der 80er Jahre bezeichnet werden kann. Morten, Magne und Paul waren ausgelaugt. In all den Jahern hatten sie nie die Zeit gehabt zur Ruhe zu kommen und den rasanten Erfolg auch nur ansatzweise zu verarbeiten. Unzufriedenheit machte sich breit und jeder versuchte sich mit eigenen Projekten zu verwirklichen, so dass nach der 1994 erschienenen Single „Shapes that got togehter“, die offizielle Hymne der Paralympics, die Trennung folgte.
Magne widmete sich der bildenen Kunst und Filmmusik, Paul gründete mit seiner Frau Lauren die Band „Savoy“ und Morten schr