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Bushido lässt niemanden kalt. Er begeistert die Einen und provoziert die Anderen. Des Öfteren eckt er an. Nur eins ist sicher: die Aufmerksamkeit, die Bushido bei all dem zukommt, was er tut. Seit seinem Erstlingswerk „King of Kingz“, das 2001 in Tapeform erschienen ist, sind über 10 Jahre vergangen. Jahre, in denen sich der umstrittene und heißdiskutierte Bushido vom kleinen Rapper aus Berlin zum fünffachen Echo-Preisträger, Bambi-Preisträger und GQ-Award-Gewinner hochgearbeitet hat. Bushido, dessen Künstlername dem Japanischen entnommen wurde, „Weg des Kriegers“ bedeutet und einen Verhaltenscodex der Samurai beschreibt, hat auch jetzt noch, all die Jahre später viel zu erzählen. Er hat geheiratet und eine Tochter. Zudem hat Bushido politische Ambitionen. An all dem lässt er seine Fans und jene, die ihm aus welchen Gründen auch immer Gehör schenken, teilhaben. Mit „AMYF“ hat Bushido ein Album geschaffen, das seine provokante Art widerspiegelt und auf dem er mit der selbstverliebten deutschen Rap-Szene abrechnet. „AMYF“ ist Bushido im Jahr 2012 – ein Künstler, der niemandem mehr etwas beweisen muss. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb arbeitet der ehrgeizige Bushido genauso hart wie früher. Getrieben vom Perfektionismus bietet er den langjährigen Fans das, was sie von ihm erwarten: ein fantastisches Album. Sein musikalisches Talent bewies Bushido nicht erst mit dem „AMYF“-Vorgängeralbum „Jenseits von Gut und Böse“, das 2011 erschienen ist. Er zählt seit Jahren zu den Stars der Rap-Szene und hat trotz all der Kritik, die ihm entgegenschlägt, den Anspruch mit seiner Musik ein gutes Gefühl zu erzeugen. Die Zeiten ändern sich und Bushidos Erfahrung und Gespür für Musik wuchsen in den Jahren ins Unermessliche. Er hat seinen Teil dazu beigetragen, Rap-Musik im Mainstream zu etablieren und zu festigen. Damit hat sich Bushido trotz all der Kontroverse seinen Status als einer der bedeutendsten deutschen Rapper verdient.